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Freitag, 15 Mai 2020

Staat als größter "Fake-News-Produzent": Corona-Kritik aus deutschem Innenministerium


Ein leitender Mitarbeiter im deutschen Bundesinnenministerium erstellte mit Hilfe externer Experten in Eigeninitiative ein Papier, in welchem die Corona-Maßnahmen als „globaler Fehlalarm“ bezeichnet werden, die mehr Schaden anrichten als nutzen. Der Staat müsse sich nach der Krise möglicherweise den Vorwurf gefallen lassen, der größte Fakenews-Produzent gewesen zu sein.

Das Papier widerspricht den Aussagen und Handlungen der Regierung in der Krise in praktisch allen wichtigen Punkten. Es legt nahe, dass der Schaden, den das Krisen-Management anrichtet, auch medizinisch viel größer sein könnte, als ihn Corona hätte verursachen können:
„Das Krisenmanagement und die politischen Entscheider könnten einen gigantischen vermeidbaren Schaden für unsere Gesellschaft anrichten, der das Potential des Coranavirus bei weitem übertreffen und unvorstellbares Leid auslösen kann. Die Stabilität unseres Gemeinwesens und der Bestand unserer staatlichen Ordnung können gefährdet sein. Es drohen dem Staat hohe Schadenersatzforderungen wegen offenkundiger Fehlentscheidungen.“

Aus den bisher bekannten Zahlen sei nicht nachweisbar, dass die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung besonders hoch sei, denn an der normalen Grippe seien „in den letzten Jahren teilweise mehr als zehn Mal so viele Menschen gestorben, wie bisher dieses Jahr im Zusammenhang mit Corona verstarben. Außerdem könne ohne Kenntnis des realen Verhältnisses zwischen den Zahl der explizit an Corona Verstorbenen und der symptomlos Infizierten gar keine Aussagen zur Gefährdung der Bevölkerung gemacht werden.“

Die Veröffentlichung der Analyse erfolgt zu einer Zeit, in der die Kritik am Krisenmanagement der Regierung und den rigorosen Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens immer stärker wird. Am Wochenende protestierten in Deutschland Tausende gegen die Zwangsmaßnahmen.

Das 80-seitige Papier wurde vom Verfasser, der Leiter des Referats für den Schutz kritischer Infrastrukturen ist, mit dem offiziellen Briefkopf des Ministeriums an zahlreiche landesweite Behörden und externe Empfänger verschickt. Das Ministerium bezeichnete das Papier als nicht beauftragte Arbeit und Privatmeinung. Der Verfasserbegründete seinen Schritt mit „Gefahr im Verzug“, wurde aber mittlerweilevom Dienst suspendiert.

In einer Presseaussendung reagieren die vom BMI-Mitarbeiter zugezogenen Experten (Ärzte und Wissenschaftler):
"Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch inEigeninitiative tätig werden"
"Wieso hat das BMI das Ansinnen des Mitarbeiters nicht unterstützt und wieso bezieht das BMI die nun vorliegendeumfangreiche Analyse auf dem Boden fachlich hochwertiger externer Expertise nicht bei seiner Einschätzung bezgl. des Verhältnisses von Nutzen und Schaden der Corona-Schutzmaßnahmen ein?" (...)
"Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemienun die Risiken nicht imnotwendigenMaß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedachtworden sind"

Quellen. Geleaktes BMI-Dossier zu Corona-Krise von Innenministerium als „Privatmeinung“ bezeichnet- Artikel in Epochtimes





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Wegwarte Nr.4-2020

Wegwarte 04 2020

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